Video, Audio und Zeitungsworkshop

Video: „fair denken“
Ketzin ist ein kleines, schönes Städtchen an der Havel inmitten von Brandenburg mit einem Marktplatz, einem Jugendclub und einer Kirche, in dem die Menschen friedlich miteinander leben.

medienwerkstattDie Videogruppe der „Medienwerkstatt für Toleranz“ versuchte sich ein ganz eigenes Bild dieser beschaulichen Stadt zu machen – einer Stadt mit sowohl guten als (vielleicht) auch weniger guten Seiten. Steffi, Jojo, Bella, Flo und Kati, haben mit Stativ, Mikrophon und Videokamera ihre Eindrücke über Ketzin bezüglich des Themas „Rechtsextremismus“ festgehalten.

In dem Video kommen verschiedene Menschen aus Ketzin zu Wort. Die Jugendlichen haben sowohl ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, ihre Lehrerinnen und Lehrer in der Schule und im Jugendclub als auch Passantinnen und Passanten auf der Strasse interviewt und deren Meinung und Ansichten festgehalten. Sie waren interessierst an den ganz persönlichen Erfahrungen der Menschen, die in Ketzin leben.Ein ganz besonderer Höhepunkt für die Jugendlichen des Videoworkshops war der Besuch bei einem ehemaligen Klassenkameraden, der wegen schwerer Körperverletzung mit rechtsextremem Hintergrund in der Jugendvollzugsanstalt Wriezen einsitzt. Im Gespräch erfuhren die Jugendlichen mehr über die Hintergründe der Tat, der derzeitigen Lebenssituation des jungen Mannes und seine Plänen für die Zukunft.

Nicht nur der Besuch hinter dicken Wänden und Stacheldraht hinterließ viele Spuren in den Köpfen.

Titel: Medienwerkstatt für Toleranz – „fair denken“
Dauer: 23 Minuten
Produktionszeitraum: November 2006 – Dezember 2006
Produktionsort: Ketzin, Nauen, Wriezen

ketzinDieses Projekt wurde realisiert durch den Jugendförderverein MIKADO e.V., Ketziner Strasse 1, 14641 Nauen.
Projektleiterin: Anke Bienwald, Tel: 03321 / 453313, Mail: abienwald[at]yahoo.de (Bitte das [at] gegen ein @ austauschen!)

Ansprechpartner Metaversa e.V.
Daniel Abma, abma[at]metaversa.de Bitte das [at] gegen ein @ austauschen!

Logo OKBDer Videowokshop wurde in Kooperation mit Metaversa e.V. und dem Offenen Kanal Berlin durchgeführt.

Finanziert wurde das Projekt durch das Ministerium des Innern, Brandenburg.