Presseartikel über unsere Projekte

Reise durch die Mediengalaxie

Kinder testen Musik-Apps im Internet, MOZ (14.12.2016)

Fürstenwalde (MOZ) Schüler beschimpfen sich nach der Schule so heftig über Internetkanäle, dass Eltern sich an die Lehrer wenden. Eine Sechstklässlerin schickt ihrem Freund… [Zum Artikel]

Internetaktionstag an der Modersohn-Schule, Berliner Woche (13.2.2014)

Friedrichshain. Wie gut kennen sich Kinder und Jugendliche im Internet aus? Wissen sie auch über die Gefahren beim Surfen in der virtuellen Welt Bescheid? Darum ging es am 11. Februar beim Multimedia-Nachmittag in der… [Zum Artikel]

Einblicke Filmprojekt

Meine Mutter ist IslamNeues Deutschland (24.9.2010)

In seinem Buch »Deutschland schafft sich ab« spricht der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin von einer »Bringschuld« der Migranten bei der Integration. Doch Integration ist keine Einbahnstraße. Eine »Bringschuld« hat auch die Mehrheitsgesellschaft, nämlich die, Integration zu ermöglichen. Und das heißt vor allem, den Einwanderern zuzuhören, wenn sie etwas zu sagen haben. Ein Filmprojekt mit Berliner Schülern macht genau das. ….[Zum Artikel]

Die vernetzte Kuh

„Die vernetzte Kuh“ in SonnewaldeLausitzer Rundschau (20.9.2010)

Im Rahmen des Medienprojekts „Die vernetzte Kuh“, bei dem für den offenen Kanal „Alex TV“, ein Kurzfilm über den Einsatz von Hochtechnologien in der Landwirtschaft entstehen soll, besuchten Berliner Jugendliche die Sonnewalder Agrargenossenschaft. ….[Zum Artikel]

Auftrag Berlin

20 Jahre Mauerfall: Handy-Stadtrallye durch Berlin, Inside Handy (4.11.2009)

Deutsch-deutsche Geschichte spielerisch vermitteln – das ist das Ziel der Handy-Stadtrallye „Auftrag Berlin“. Ausgerüstet mit einem internetfähigen Handy haben Jugendgruppen vom 2. November bis zum 19. Dezember die Gelegenheit, in Berlin auf Spurensuche zu gehen. ….[Zum Artikel]

Du bist eine Marke!

„Medienpädagoge: Internet vergisst keine Jugendsünden“ Ostthüringische Zeitung(28.4.2010)

Statt der Lust an der Selbstdarstellung machen für Michael Lange die Kontakte soziale Netzwerke so interessant. Doch der Referent beim Kinder-Medien-Festival Goldener Spatz betont auch, dass das Internet keine Jugendsünden vergisst. ….[Zum Artikel]

DENKMAL!

„Jugendliche machten sich ein eigenes Bild“ Märkische Allgemeine Zeitung (08.12.2008)

In den Ferien sowie an Wochenenden im Oktober und November interviewten die jungen Leute Zeitzeugen, Bürgermeister der Region aber auch Passanten zum Thema Heldengedenken. Ergebnis ist ein 20-minütiger Film, der jetzt auf DVD gepresst wurde. „Viele Jugendliche zogen nach dem Projekt in Zweifel, dass gefallene Soldaten Helden sind“, beschreibt Kirsten Mohri vom Verein Metaversa eine Erkenntnis der zehn jungen Geschichtsforscher….[Zum Artikel]

„DAMALS WAREN WIR NUMMERN, HEUTE SIND WIR MENSCHEN“

„Damals waren wir Nummern…“ Neues Deutschland (03.11.2008)

Schüler drehten einen Film über das KZ-Außenlager Lichterfelde. Sechs ältere Herren auf einen Ausflug ins Grüne, das ist der Eindruck von der ersten Szene des Films. Doch schnell wird klar, dass sich die Senioren auf einer der schwersten Reisen ihres Lebens befinden. Sie waren während der Nazi-Zeit Insassen des KZ-Außenlager Lichterfelde…

„Bewegende Bilder“, Berliner Woche (29.10.2008)

…Wir hoffen, dass unser Film innerlich sehr viel bei den Zuschauern bewegt“, so Christopher Springer. Alle Projektteilnehmer wünschen sich natürlich auch eine große Besucherzahl bei der Premiere ihres Films „Damals waren wir Nummern, heute sind wir Menschen“ am 1. November. Gezeigt wird der Film um 11 Uhr im Zehlendorfer Kino Bali, Teltower Damm 33. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit den Machern der Dokumentation sowie der Präsentation des „Making-Of“.

„8. Mai. Die Jugend dabei“, Südwestblick (31.07.2008)

„…Wir wurden in einem Zeitraum von 14 Wochen einmal wöchentlich in die Technik der Kamera und den Aufbau eines Interviews eingeführt. Des Weiteren haben wir uns, neben den wöchentlichen Treffen, noch detaillierter mit der Thematik und der Geschichte der einzelnen Zeitzeugen befasst….“ [Zum Artikel]

„Wir haben das Wasser nie gesehen“ Geschichtsunterricht mal anders: Schüler drehen einen Dokumentarfilm über Überlebende des KZ Lichterfelde, Berliner Zeitung (19.05.2008)

„…Eilig bringen fünf Schüler des Oberstufenzentrums für Büro und Verwaltung die Kamera in Position. Sie drehen einen Dokumentarfilm über ehemalige Häftlinge des KZ-Außenlagers Lichterfelde – auf diese Weise wollen sie ihre im nächsten Jahr anstehende Abiturprüfung im Fach Geschichte ablegen. Sie haben im Vorfeld zum Dreh Fachliteratur gewälzt und Biografien der Zeitzeugen studiert. Nun wollen sie einen ganz persönlichen Zugang zur Geschichte finden.“Wie fühlen Sie sich, nach so langer Zeit wieder hier zu sein?“, fragt der 19-jährige Melvin. Keiner der ehemaligen Häftlinge antwortet direkt auf die Frage. „Wir haben das Wasser nie gesehen!“, sagt Peter Snep mit niederländischem Akzent. Tränen stehen in seinen Augen…“ [Zum Artikel]

Geschichtsaufarbeitung, die nicht allen gefällt- Berliner Schüler drehten einen Film über das KZ-Außenlager in Lichterfelde, Neues Deutschland (17.05.2008)

„…Vielleicht könnte der Film über Zeitzeugen die Debatte wieder anregen. Bis zur Premiere gibt es für die Schüler noch viel Arbeit. Der Film muss geschnitten, Dokumente müssen eingearbeitet werden und eine Live-Sendung im Offenen Kanal Berlin muss in den nächsten Wochen vorbereitet werden. Der Medienpädagoge Daniel Abma vom Verein für Medien, Bildung und Kultur (metaversa e. V.), der die Schüler bei dem Projekt betreut, macht sich aber schon über den Ort der Premiere Gedanken. Der soll in Lichterfelde möglichst nahe am ehemaligen KZ sein. Schließlich sollen die Anwohner mit der Geschichte konfrontiert und zu Diskussionen angeregt werden..“ [Zum Artikel]

Das vergessene KZ mitten in der Stadt, taz (14.05.2008)

„…Die meisten der sechs an dem Projekt beteiligten Schüler wussten vorher nichts von der Existenz dieses Lagers in ihrer unmittelbaren Umgebung. Der 18-jährige Melvin Lange hatte über den Leistungskurs Geschichte erstmals davon erfahren. Neben dem Wunsch, über ein bisher wenig bekanntes Kapitel der Steglitzer Geschichte zu informieren, war es auch die Arbeit mit dem Medium Film, die Melvin Lange zur Teilnahme an dem Projekt motiviert hatte. Im Laufe der Arbeit hat er sogar Anregung für seine berufliche Perspektive bekommen. Er will seine Ausbildung auf dem Sektor von Film und Neue Medien fortsetzen…“ [Zum Artikel]

Mit Zeitzeugengespräche zum Abitur, Nordkurier (10.05.2008)

„… Über die Technik sollen junge Leute mit Historie vertraut gemacht werden, so der gelernte Kameramann. Sandra, Melvin und den anderen OSZ-Schülern hat das Projekt eigenen Angaben nach viel gebracht. Ihr Film soll nicht nur einmal vorm Geschichtslehrer laufen. Geplant ist, die Produktion öffentlich in der Stadtbibliothek Steglitz sowie auf dem Jugendmedienfestival Berlin zu zeigen. „Wir finden es klasse, ein bisschen deutsche Geschichte kapiert zu haben“, sagt Sandra Ljevar….“

Abschlussarbeit mit Kamera – Schüler drehen für die Abitur-Prüfung einen Film über das KZ Lichterfelde, Märkische Allgemeine Zeitung (09.05.2008)

„…Für die anstehende Abiturprüfung in Geschichte drehen wir eine Dokumentation über frühere Lichterfelder Häftlinge“, erklärt Sandra Ljevar das ungewöhnliche Projekt. Die 19-Jährige ist Schülerin am Berliner Oberstufenzentrum (OSZ) für Bürowirtschaft und Verwaltung. Mit zehn Mitschülern will sie den voraussichtlich 40-minütigen Streifen als Abschlussarbeit einreichen. Mit Unterstützung des Bildungsvereins Metaversa sowie des Medienkompetenzzentrums Düppel recherchierten die Schüler seit März über das Konzentrationslager. In dieser Woche interviewten die jungen Leute Zeitzeugen des Außenlagers. Einer der Überlebenden ist Franz-Josef Fischer. Der heute 92-Jährige berichtete vom KZ-Alltag…“ [Zum Artikel]

METAVERSA IN TEEN SECOND LIFE

Workshops unter Palmen – Berliner Medienverein eröffnet erste deutsche Insel im Teen Second Life. Neues Deutschland (12.04.2008)

…Im weltweiten Netz bieten zahlreiche Bildungsträger Projekte an, so auch im Second Life (»Zweites Leben»), einer 3D-Plattform, auf der seit 2003 mehr als elf Millionen Nutzer virtuelle Welten gestalten. In der Teenagerversion Teen Second Life eröffnet heute erstmals ein deutsches Jugendbildungsprojekt eine Insel. „Wir wollen über diese Plattform Jugendliche dafür begeistern, sich selbst mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. So könnten Workshops entstehen, bei denen Jugendliche ein Thema, z. B. zur Klimapolitik, recherchieren und gemeinsam eine Ausstellung dazu organisieren. Das macht eben mehr Spaß, als nur etwas darüber zu lesen. Auch internationaler Austausch mit anderen Gruppen ist möglich. Ein Lehrer aus den USA hat bereits angekündigt, mit seiner Klasse unsere Insel zu besuchen.“… [Zum Artikel]

10 JAHRE TOLERANTES BRANDENBURG

20 Bilder pro Sekunde – Falkenseer Schülerinnen drehen ein Film über „Tolerantes Brandenburg“ Märkische Allgemeine Zeitung (14.02.2008)

„…Fünf Schülerinnen zwischen 13 und 15 Jahren von der Falkenseer Friedrich-Engels-Oberschule arbeiten seit einigen Wochen im Jugendclub „Saftladen“ im Gutspark an dem Filmprojekt. Uraufführung der Doku, die sich mit den Aktionen rund um ein tolerantes Brandenburg beschäftigen, soll am 24. Juni in Potsdam sein.Die Mädchen reisten nach Cottbus, um eine Gerichtsverhandlung gegen Neonazis zu beobachten. In Halbe trafen sie Karin Weber, die Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen Heldengedenken und Naziaufmärsche. In Velten sprachen sie mit Schülern, die für ihr Gymnasium den Titel „Schule ohne Rassismus“ bekommen wollen. Am 26. Februar haben die in Potsdam einen Termin mit Ministerpräsident Matthias Platzeck…“ [Zum Artikel]

AUF SPURENSUCHE DES NATIONALSOZIALISMUS

„Queere“ Jugendarbeit – Lesben und Schwule aus mehreren Ländern auf Spurensuche im Zeichen des „Rosa Winkels“. Neues Deutschland (20.10.2007)

…Für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle ist ein offenes Miteinander mit Heteros keine Selbstverständlichkeit. »Queer« steht für anders sein, irgendwie que(e)r zur Norm. Unter dem Titel »Queer-Europe« trafen sich dieser Tage Jugendliche aus Estland, Tschechien, den Niederlanden und Deutschland in Berlin. Gemeinsam suchten sie nach Spuren des Umgangs mit Homosexualität während der Nazi-Zeit in Deutschland. »Der Typ war cool«, findet der 16-jährige Kilian, der lieber als Uschi leben will. Der Typ war Gottfried Stechers, der bei einem Zeitzeugengespräch über sein Leben als Homosexueller während des Nationalsozialismus erzählte. Auch Daniel Abma, Mitinitiator des Projektes „Queer-Europe“, das vom EU-Programm „Jugend in Aktion“ maßgeblich finanziert wurde, war sichtlich beeindruckt von der Begegnung. Der medienpädagogische Verein Metaversa aus Berlin hatte die Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen eingeladen, um ihnen eine Begegnung mit Gleichgesinnten zu ermöglichen… [Zum Artikel]

Ein Outing ist überall schwer, Homo- und transsexuelle Jugendliche aus Europa vergleichen in Berlin ihre Erfahrungen. Berliner Zeitung (29.10.2007)

In Großstädten wie Berlin, Amsterdam, Prag oder Tallinn ist das Leben als Homosexueller heute gewiss einfacher als früher. Anders zu sein, heißt nicht, kategorisch schlecht zu sein. In den vergangenen Wochen trafen sich Jugendliche aus den Niederlanden, Tschechien, Estland und Deutschland in Berlin, um sich auf Spurensuche von Leben und Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus zu begeben. Die Jugendlichen, die selbst homo-, bi- oder transsexuell sind, führten Gespräche mit ehemaligen schwulen Häftlingen, veranstalteten einen Anne-Frank-Workshop und besuchten Sachsenhausen.Doch nicht nur der historische Hintergrund stand auf dem Plan. Es ging auch darum, dass die Jugendlichen gegenseitig Erfahrungen austauschen und auf die Probleme mit Toleranz in ihren Ländern aufmerksam machen. [Zum Artikel]

ZEITZEUGENGESCHICHTE.DE

Radiobeitrag im Kuturradio des RBB. Autorin Julia Camerer (3. September 2008)

Der Trägerverein Metaversa e.V. hieß vormals Globale Medienwerkstatt (bis Juni 2007). Aus diesen Gründen wurde in den älteren Artikeln als Träger die Globale Medienwerkstatt und nicht Metaversa genannt. Träger und Initiator des Projektes ist Metaversa e.V..

Vergangenheit hören – Grimme Online Award für die Website Zeitzeugengeschichte.de Berliner Zeitung (12.06.2008)

Über eine Stunde spricht Dusek, und normalerweise bleiben nach solchen Berichten nur bei den Beteiligten Gefühle und Fakten hängen. Das Gespräch mit Dusek wurde jedoch aufgenommen. Der Videoclip ist auf dem Webportal www. zeitzeugengeschichte.de zu sehen. Seit zwei Jahren produzieren junge Leute mit medienpädagogischer Unterstützung des Vereins Metaversa solche Clips. Die Idee dazu hatte Birgit Marzinka, die das Projekt ehrenamtlich leitet. Das Portal ist ein Low-Budget-Projekt. Trotzdem konnte es im letzten Jahr schon den Dieter-Baacke-Preis der Gesellschaft für Medienpädagogik gewinnen. Nun überzeugte das Portal auch die Juroren beim renommierten Grimme-Preis. Gestern wurde es in der Kategorie Bildung und Wissen mit einem Online Award ausgezeichnet. Und das trotz namhafter Konkurrenz von Spiegel und WDR… Zum gesamten Artikel.

Zeitzeugen berichten online über die NS-Zeit – Blick nach rechts (01.12.2007)

Viele Bildungs- und Aufklärungsprojekte befassen sich mit der Vermittlung der Geschichte des 3. Reichs. Ein pädagogischer Ansatz zielt darauf, dass die jungen Leute sich durch selbständiges Recherchieren einen eigenen Zugang und Wissensstand zu diesem schwer fassbaren Themenfeld erarbeiten. Das selbständig erarbeitete Wissen über die Gräuel und Schrecken der NS-Geschichte soll helfen, rechtsextreme und rassistische Propaganda kritisch zu betrachten und abzulehnen. Diesen bewährten Ansatz verfolgt mit neuen Mitteln das Projekt „Zeitzeugengeschichte.de“ seit Mai 2006. Der medienpädagogische Verein Metaversa startete das Projekt „Zeitzeugengeschichte.de“ mit Workshops für Jugendliche und Erwachsene zur deutschen NS-Vergangenheit. Zum gesamten Artikel.

Erlebte Geschichte – Lebendig gestalten – Damals Geschichte Online (26. 06. 2007)

Der Verein für Medien, Bildung und Kultur – Metaversa e. V. – hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geschichte lebendig zu gestalten. Seit Mai 2006 wird im Rahmen des Projekts „Erlebte Geschichte-lebendig gestalten“ Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Interessierten die Möglichkeit geben, Video- und Audiointerviews mit NS-Zeitzeugen zu führen und diese anschließend im Internet zu veröffentlichen.Die Intention des Projekts ist es, auf der Grundlage von Alltagserfahrungen, ein Bewusstsein für die Zeit des Nationalsozialismus zu schaffen und anhand von Zeitzeugenberichten die deutsche Geschichte zu reflektieren. Das mündliche Erzählen von Geschichte gibt einen Einblick in historische Zusammenhänge und verdeutlicht ihre Auswirkung auf das Alltagleben der Betroffenen.

Ein Internetportal wider das Vergessen – 3Sat – Kulturzeit“ (4.12.2006)

„Oral History“, das heißt die mündliche Überlieferung von historischen Ereignissen durch Zeitzeugen, hat sich längst zu einer wichtigen – wenn auch nicht unumstrittenen – Methode der Geschichtswissenschaft entwickelt. Der Verein „Metaversa“ aus Berlin hat mit der Webseite „zeitzeugengeschichte.de“ nun ein Internetportal geschaffen, in dem Interviews mit Opfern, Tätern und Betroffenen von Nationalsozialismus und Holocaust online abrufbar sind – und zu dem jeder Nutzer auch eigene Beiträge hinzufügen kann.

‚Schulbücher alleine reichen nicht aus‘ – Neues Deutschland“ (03.11.2006)

Im Pankower Jugendclub »JUP« sitzen drei Mädchen konzentriert vor den Computerbildschirmen. Immer wieder sehen sie die Interviews mit zwei alten Damen an, die sie zu thematischen Schnipseln verarbeiten. Die Mädchen sind die ersten Teilnehmerinnen des Projekts »Erlebte Geschichte – Lebendig gestalten«, das zum Ziel hat, thematisch geordnete Zeitzeugeninterviews auf Video und Audio für ein stetig wachsendes Internetportal zu erarbeiten.

„Erlebtes erzählen“ Artikel bei Abacho (16.11.2006)

Berlin (ddp). «Die Judenjöre soll verrecken», hört Margit Siebner den Blockwart noch heute rufen. Ihre Erinnerungen sind wach. Erinnerungen an die letzten Kriegsjahre, als sich die Halbjüdin in Berlin vor den Nazis verstecken musste und als Laufmädchen in einer Fabrik Schutz fand. Margit Siebner ist es wichtig, von dieser Zeit zu erzählen. «Man kann die eigene Vergangenheit besser verarbeiten und Probleme zwischen den Generationen lösen», sagt die Zeitzeugin. Seit zehn Jahren gehört die 74-Jährige der Berliner Zeitzeugenbörse an. Mit ihrer Lebensgeschichte geht sie in Schulen und Universitäten. Dort hört sie immer wieder, dass viele Menschen ihrer Generation die Vergangenheit totschweigen. «Viele haben Schuldgefühle oder Angst, dass alte Wunden aufbrechen», erklärt Margit Siebner. Dabei weiß die noch berufstätige Psychologin aus ihrer eigenen Praxis, wie befreiend und erleichtend der offene Dialog sein kann.

Wie haben die Menschen während des Nationalsozialismus gelebt? Exil Club(16.11.2006)

Wie haben die Menschen während des Nationalsozialismus gelebt? Wie stellte sich ihr Alltag dar? Wie erlebten die Menschen die Deportation der Juden? Das alles sind Fragen, auf die ein Zeitzeugenprojekt in Berlin Antworten sucht. Aufdecken von Alltagsgeschichte Vor allem solche „alltägliche“ Erlebnisse und Begebenheiten sind es, die durch Gespräche mit Zeitzeugen aufgedeckt werden können. Durch den direkten Bezug zur eigenen Umwelt ergibt sich außerdem die Chance, etwas mehr über seine eigene Heimat oder die Generation seiner Groß-und Urgroßeltern zu erfahren. Vor allem die Zeit des Nationalsozialismus ist aus heutiger Sicht interessant, denn noch gibt es Menschen, die diese Epoche deutscher Geschichte miterlebt haben.

„MEDIENWERKSTATT FÜR TOLERANZ: FAIR DENKEN“

Parolen Paroli geboten- Mit Filmen, Radiobeiträgen und Artikeln räumte „Medienwerkstatt für Toleranz“ mit falschen Vorstellungen auf. Märkische Allgemeine Zeitung (15.02.2007)

„Ausländer überfremden uns“ und „Die Juden sind schuld“ hallte es durch den Festsaal im Nauener Rathaus. – Um mit diesen und anderen rechtsextremen Parolen aufzuräumen, hatten sich 15 Schüler aus Ketzin und Nauen im November und Dezember 2006 dem Projekt Medienwerkstatt für Toleranz“ verschrieben. Gestern präsentierten sie im voll besetzten Nauener Rathaussaal die Ergebnisse drei verschiedener Medienworkshops, in denen sie sich kritisch mit Rechtsextremismus im Havelland auseinandersetzten.

„DIE ERINNERUNG DARF NICHT STERBEN“

Reportage ber ARADI und das Hörspielprojekt bei „Schau Hin“ (04.05.05):