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Vom 5.-9. November 2018 werden Schüler*innen der Grundschule Golßen während einer Projektwoche zu “Netzlotsen” ausgebildet. Es handelte sich dabei um ein intergeneratives Projekt, bei dem auch die Großeltern und Eltern der SchülerInnen eingebunden werden.

Ziel des Projekts ist es, den Schüler*innen und ihren Großeltern Medienkompetenz zu vermitteln. Durch die Situation selber Lehrer*in sein zu können, erweitern die Schüler*innen ihre sozialen Kompetenzen und lernen Methoden kennen, wie sie anderen zuhören, auf sie eingehen und Wissen weitervermitteln können. Die Schüler*innen können sich mit ihrem neu erworbenen Wissen über Nutzung und auch Risiken des Internets als kompetente Kinder und Enkel präsentieren. Aber nicht nur die Großeltern können von den Kindern lernen, sondern die Schüler*innen haben die Möglichkeit die Medienwelt der Großeltern kennenzulernen.n.

An den ersten vier Projekttagen setzen sich die Schüler*innen mit den Chancen und Gefahren der Internetkommunikation auseinander, erfahren ein intensives Recherchetraining und lernen die notwendigen Methoden kennen, um ihr Wissen als “Netzlotsen” an andere weiterzugeben. Die Großeltern der Schüler*innen nehmen am letzten Projekttag teil. Dann geben die Schüler*innen ihr neu erworbenes Wissen an die Großeltern weiter und führen mit ihnen ein Internetrecherchetraining durch.

„netzlotsen@“ ist ein Projekt der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und wurde bereits 2011, 2014 und 2015 erfolgreich an Grundschulen durchgeführt. Beim Wettbewerb “Wege ins Netz” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie belegte „netzlotsen@wusterhausen“ 2011 in der Kategorie „Erste Wege ins Netz: Interneteinsteiger begeistern“ den 3. Platz. Durch die Förderung der mabb entstehen der Grundschule keine Kosten. Das Projekt wird von zwei MedienpädagogInnen vor Ort durchgeführt.

Kontakt: Michael Lange, lange@metaversa.de.